Page 3 - Kiebitzmarkt Bergen GartenKids 03 2026
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Recycling
                                                                                   Kreislauf der Natur

                                      Hast du zuhause in deinem Garten
                                             einen Komposthaufen?

            In einem Kompost passiert genau das Gleiche wie in der freien Natur - aber nicht von alleine. Man muss darauf
           achten, dass die Speisekarte für die kleinen Lebewesen nicht zu einseitig ist. Nur Abfälle aus der Küche sind den
                  Würmern und Bakterien zu langweilig. Für Abwechslung sorgen Äste, Zweige und Rasenschnitt.
                 Außerdem gehören nur „Bioabfälle“ auf den Kompost, also etwas, was vorher selbst lebendig war.
                             Sonst funktioniert das mit dem zu Humus- bzw. Kompostwerden nicht.
            Bei einem Komposthaufen werden alle „Abfälle“ in Schichten aufgebracht. Ganz unten liegen Zweige und Äste,
               damit entstehendes Wasser ganz einfach unten ablaufen kann. Innen kann es ganz schön warm werden,
              für kurze Zeit bis zu 60° C. Die kleinen Tierchen brauchen ca. 6 Monate, um fertigen Kompost zu machen.
            Zwischendurch freuen sie sich über etwas Luft, deshalb mischt man besser den Haufen ab und zu mal durch.
                Den fertigen Kompost* verteilt man in der Erde und in den Beeten im Garten oder den Blumentöpfen,
                                           damit alles besser wächst und gedeiht.
                          * Kompost ist nicht ganz genau dasselbe wie Humus, deshalb heißt er anders.


             Wenn du keinen Garten hast oder deinen Kompost nicht selbst machen möchtest, kannst du deinen Bioabfall
            einfach in die grüne Biotonne geben. Dann fährt die Müllabfuhr deinen Bioabfall zum Kompostwerk und lädt ihn
             auf riesigen Kompostbergen ab. Dort wird er zu Komposterde. Die kann man dann in Tüten für seinen Garten
            kaufen oder in großen Mengen für die Felder. So landet der in Erde verwandelte Abfall wieder im Boden und der
                                            Naturkreislauf schließt sich wieder.
            Hast du schon mal was von Biogas gehört? Auch das kann man aus einem Teil des Bioabfalls erzeugen, indem
             man bestimmte Bakterien, die sich ohne Luft wohl fühlen, noch vor dem Kompostieren den Abfall bearbeiten
             lässt. Das, was die Bakterien übriglassen, wird von den „Komposttierchen“ gefressen und es entsteht wieder
               Kompost für den Boden. Das Biogas wird für unsere Häuser zur Strom- oder Wärmeerzeugung genutzt.




                                                            Diese fleißigen Tiere kannst du

                                                              mit einer Lupe bei Ihrer Arbeit
                                                              auf dem Kompost beobachten!
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